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Chancen ergreifen, Kompetenzen überzeugend darstellen, Kunden gewinnen
  Webgrrls Workshop „Elevator Pitch”
 

von Daniela Porr

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Aufzug, zusammen mit einer Person, die sich für Ihre Dienstleistungen interessieren könnte. Sie haben einige Momente Zeit, diese Person von sich und Ihrem Unternehmen zu überzeugen – sind Sie dieser Herausforderung gewachsen? Darum geht es beim so genannten Elevator Pitch, einer prägnanten und sorgfältig formulierten Beschreibung Ihres Unternehmens, die Sie anwenden können, sobald sich eine gute Gelegenheit ergibt – ob das nun im Aufzug ist oder sonst wo auf der Welt.

An der gekonnten Formulierung und Präsentation ihrer Elevator Pitches haben rund 20 Teilnehmerinnen beim letzten Workshop der Webgrrls in Düsseldorf, moderiert von Daniela Porr, gearbeitet. Der Workshop griff die Anregungen aus dem gleichnamigen Vortrag beim webgrrls NRW Forum 2005 auf.

Wie funktioniert ein richtig guter Elevator Pitch?
Tipps und Tricks aus dem Workshop

Der erste Schritt: Ziele und Zielgruppen definieren.
Wen will ich erreichen, und wovon will ich ihn überzeugen? Diese Fragen müssen gut geklärt sein, damit die Selbstpräsentation klappt. Gute Gelegenheiten zu ergreifen, fällt dann umso leichter.

Was ist im Elevator Pitch drin? Der Inhalt

  • Die klassischen W-Fragen beantworten - wer, mit wem, was, wann, wo, warum: Wer bin ich, was sind meine Kompetenzen, welche Erfahrungen habe ich, was ist mein Angebot, für wen ist es interessant, wer sind meine Kunden?
  • Das eigene Alleinstellungsmerkmal (USP), das ganz besondere an mir und meinem Unternehmen herausarbeiten und darstellen.

Wie mach ich das? Die Ausgestaltung

  • Einen guten Aufhänger einsetzen, Neugier wecken.
  • Bilder erzeugen: Mit einem Beispiel oder einer Metapher beginnen, oder Details des Elevator Pitches damit illustrieren.
  • Klare Sprache, kurze Sätze, Fremdworte sparsam einsetzen und im Indikativ bleiben (ich mache dies und das statt ich würde, wollte, könnte)
  • Wie viel Small Talk soll es sein? Der Elevator Pitch sollte „in konzentrierter Form” rüberkommen, aber vorher und nachher ist Small Talk nicht verboten – sondern im Gegenteil wichtig, um Kontakt aufzubauen und zu halten, Interessen des Gegenübers auszuloten, einen Aufhänger zu finden

Ordnung ist das halbe Leben. Die Struktur

  • Schwerpunkte setzen, fokussiert sein
  • Salamitechnik: Für verschiedene Situationen und Personen den Elevator Pitch modular aufbauen. Also: Wenn das Gegenüber weniger interessiert scheint, einen Baustein des Elevator Pitches weglassen. Wenn Interesse da ist, eine Scheibe dazulegen
  • Am Ende eine konkrete Bitte einsetzen: Nach der Visitenkarte fragen, einen Termin vereinbaren etc.

Sein und Schein. Das Nonverbale

  • Generell: Nicht nur Inhalte, auch die Art der Präsentation beachten
  • Kleidung – zu mir passend, aber auch zum Anlass, Zielen und „Zielpersonen”
  • Auf Stimme und Betonung achten
  • Selbstbewusst sein und selbstbewusst auftreten, ohne arrogant zu sein
  • Ehrlich und authentisch sein, nicht als „Blender” auftreten

Best Practise: Die besten Beispiele vorgestellt

Birthe E. Stuijts: Expertin für Suchmaschinenoptimierung und -Marketing
Guten Tag,
mein Name ist Birthe Stuijts, ich bin Geschäftsführerin der Ranketing GmbH. Ich habe mich auf Suchmaschinenoptimierung spezialisiert.
Ich berate Firmen, die z.B. in Google gut gefunden werden möchten, oder noch besser gefunden werden möchten. Wenn Sie möchten, schauen wir Ihre Internetseite gemeinsam an, und ich zeige Ihnen Ihr Optimierungspotential.
http://www.ranketing.de

Solmund Rudlof: Fotokünstlerin
Aus jeweils einem einzigen Ausgangsfoto meines Modells Anja S. entwickle ich Serien von digitalen Fotocollagen. Ich beginne immer mit Schere und Papier und führe die Collagen dann digital am Computer weiter. Die so entstandenen Bilder werden als Lambda-C-Prints, also als echte Fotografien, in geringer Auflage hergestellt.
Ich werde von einer Galerie in München vertreten und hatte Ausstellungen in Deutschland und in anderen Ländern.
Mein Name ist Solmund Rudlof. Beispiele meiner Arbeiten finden Sie im Internet unter www.solmund.de.
Originalfotografien zeige ich Ihnen in meinem Atelier 13 b oder auch in Ihren Räumlichkeiten.
http:// www.solmund.de

Catarina Schmidt: Webdesignerin und -Programmiererin
Als Webdesignerin und -Programmiererin mit breit gefächertem Know-How biete ich Ihnen individuelle Betreuung und optimale Lösungen für Ihre Bedürfnisse an. Ob komplexe Internetauftritte, Content Management Systeme, Shopsysteme oder webbasierte Anwendungen – ich setze Ihre Bedürfnisse kompetent und schnell um.

Konzeption, Programmierung, Optimierung für Suchmaschinen: bei mir können Sie das Komplettpaket für Ihre Internetpräsenz bestellen. Wenn Sie Ihre Webseite selber pflegen wollen, richte ich Ihnen ein bedienungsfreundliches Content Management System ein. Eventuell kommt noch ein Shopsystem hinzu? Auch hierfür gibt es eine kostengünstige Lösung. Individuelle Wünsche zum bestehenden System werden durch die Programmierung von Modulerweiterungen erfüllt.

Ein weiterer Bereich in dem ich mich bewege, ist die Entwicklung internetbasierter Anwendungen. In meinem letzten Projekt entwickelte ich ein Fragebogenerfassungssystem mit Auswertungsmodul. Hier wird anhand der eingegeben Daten die statistische Auswertung grafisch aufbereitet und im Browser sowie als PDF ausgegeben.
Ich gebe Ihnen meine Visitenkarte. Wenn Sie wollen können Sie sich auf meiner Webseite meine Referenzen anschauen. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.
http:// www.fade-in.de

Natalia Wehler: Content Management, Softwardokumentation, eLearning
Laufen Ihre Kunden oder Mitarbeiter Gefahr, sich in einem Dschungel von Informationen zu verlieren?

Ich bereite Informationen für ein Überleben im Dschungel auf:
Ich gestalte Informationen für das Internet. Hierzu kombiniere ich Konzeption, technisches Know-How und gestalterischen Sinn.
Meine Arbeit umfasst:

  • Content Management
  • Softwaredokumentation
  • eLearning

Zusammen mit einem Kunden entwickele ich gerade ein Tutorialprodukt. Es eignet sich für die Vermittlung erklärungsbedürftiger Abläufe – wie sie beispielsweise bei der Bedienung von Software entstehen. Das Tutorial ist einfach erweiterbar und wiederverwertbar. Durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis ist es besonders attraktiv.

Das Produkt ist übrigens auch für Sie von Wert, wenn Sie Zusammenhänge erklären müssen. Gerne schicke ich Ihnen eine Demo-Version und alle relevanten Details.
http://www.matente.de

Birgit Stenger: Sport und Eventmanagement
Stell dir vor du sitz alleine am PC und kommst bei deiner Arbeit nicht weiter.

  • Du möchtest gerne raus in die Natur, frische Luft atmen, dich bewegen.
  • Du möchtest dich mit anderen Menschen austauschen, die dir weiterhelfen oder dich auf andere Gedanken bringen.
  • Du möchtest Action und Spaß? Aber du weißt nicht wohin und mit wem?

Die Lösung ist ein actiondate.

Bei einem Sportevent kannst du eine neue Sportart kennenlernen:
Zum Beispiel, Kanufahren, Indoor Cycling, Golf, Klettern. Oder werde im Sportkurs beim Nordic Walking dauerhaft aktiv. Und nebenbei lernst du motivierende Trainingspartner kennen.

Du möchtest deine Kunden besser kennenlernen, sie persönlicher beraten? Dann lade sie ein zum actiondate:
Beim Drachenboottraining sitzt ihr im selben Boot, findet den Rhythmus und kommt in Fahrt.
Schau rein in www.actiondates.de

Finde Sport und Events die bewegen. Für deine Kunden, deine Geschäftspartner, für deine Freunde und für dich.
http://www.actiondates.de

Astrid Hillekamp: Grafik-Designerin
Mal angenommen, Sie hätten gerne für Ihre Firma ein (neues) Logo, gut gestaltete Visitenkarten, Briefpapier, einen Flyer, Plakate oder Sie hätten sich überlegt, dass es für Sie sinnvoll ist sich im Internet zu präsentieren oder Ihren Internetauftritt zu optimieren, dann können Sie sich an mich wenden. Ich bin selbständige Grafik-Designerin und je nachdem wo Ihr Bedarf ist, mache ich für Sie Konzeption, Entwurfsgestaltung und Realisation von allem was zum Corporate Design gehört. Das komplette Programm oder nur ein Teil davon, der vielleicht sogar in ein vorhandenes Gestaltungskonzept eingepasst werden soll – das ist alles möglich.

Wenn Sie das interessiert, gebe ich Ihnen gerne meine Visitenkarte, dann können Sie sich auf meiner Internetseite ein paar Beispiele anschauen.
http://www.astrid-hillekamp.de

Naemi Reymann: Kommunikations- und Webdesignerin
Kennen Sie die Ingo Schmidt GmbH?
Das ist ein fiktiver Modellbetrieb, entstanden im Rahmen des Verbundprojekts "Meisterqualifizierung online". Ich habe über 2000 Informationsgrafiken für dieses ministeriumsgeförderte E-Learning Projekt gestaltet. Derzeit bin ich projektbezogen angestellt bei der "Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk" (www.zwh.de). Ich kombiniere nach Möglichkeit Information mit Unterhaltung - seien es Arbeiten im Kulturbereich, z.B. die Erlebnis-CD zum Thema "Lachen" (mein Diplom) oder wie zuletzt 13 Lernbausteine zum Thema Volkswirtschaftslehre. Mein Name ist Naemi Reymann und hier ist meine Karte... :-)*

*:-) >> der Smiley bedeutet in diesem Fall mein freundliches Gesicht und die Kartenübergabe quasi als "Handschlag zur Verabschiedung"...

Monika Stell: Informationsdienstleistungen
Wir erstellen Internetseiten und Printmedien, sowohl für kleine Unternehmen, die sich präsentieren wollen, als auch für Behörden und Ministerien, die Fachinformationen und aktuelle Themen der Öffentlichkeit oder einem Fachpublikum zur Verfügung stellen. Somit reichen unsere Projekte von kleinen Firmenwebsites bis hin zu umfangreichen Fachinformationssystemen und Internetportalen. Für die Umsetzung und Pflege setzen wir Redaktionssysteme ein, damit der Kunde anschließend seine Website selber pflegen kann, wenn er möchte.

Wie ist es mir Ihnen? Haben Sie eine Website oder benötigen Sie eine Agentur, die Ihre Arbeit erleichtert? Sie können mich gerne anrufen oder mir eine Email schreiben. Mein Name ist Monika Stell und ich bin Mitinhaberin der Firma Ö/K/O/M aus Münster.
http://www.oekom.com/

Colinda van Lieshout: Grafik Designerin
Kleider machen Leute“ – Wer will das abstreiten?
Als Grafik Designerin weiß ich, dass das ebenso für Firmenauftritte und Produktverpackungen gilt.

Mein Name ist Colinda van Lieshout, ich bin seit 2003 selbstständig. Mit meiner Firma ColindaDesign widme ich mich genau diesen beiden Disziplinen: Corporate Design und Packungsdesign.
Mit Logodesign, Geschäftspapierausstattung, Internetauftritt, Packungsdesign schneidere ich quasi die passenden Kleider für meine Kunden.

Mein Anliegen hierbei ist es, dass sich mein Kunde in seinem neuen Gewand wohl fühlt. Denn nur wenn sich der Kunde mit seinem äußeren Erscheinungsbild identifizieren kann, kann er selbstbewusst und erfolgreich am Markt auftreten.
Eine enge Zusammenarbeit mit meinem Kunden und seinen Inhalten ist mir deshalb wichtig. So entwickele ich erfolgreiche Konzepte und kreative Ideen, die sich von der Konkurrenz abheben!

Ich betreue Kunden aus dem Bereich Food, Kosmetik, Chemie, Verkehrstechnik. Zudem zählen auch renommierte Agenturen zu meinen Kunden, die projektweise meine Dienstleistung nutzen.

Ein Beispiel meiner Arbeit sind die illustratorischen Designkonzepte für Lindt & Sprüngli (Chocoladenfabriken). Vielen sind die Weihnachtskalender „Polare Winterwelt“ und „1001 Weihnachtstraum“ bekannt, die auch in diesem Jahr wieder in vielen Weihnachtsregalen zu finden sind.

Um Kaufimpulse zu setzen, bedarf es zudem weiterführender Maßnahmen wie die Konzeption und Entwicklung von Kommunikations- und Werbestrategien: Anzeigenkampagnen für Zeitungen, die Realisation von Funkspots, Direktmailingaktionen und PR. All dies biete ich an.

Jeglicher neuen Herausforderung sehe ich mit Begeisterung entgegen, von Small über Medium bis hin zu XXL...

Denn was im Kleinen möglich ist, gilt auch für große Objekte. So konnte ich anlässlich der Olympischen Spiele in Athen 2004 zwei Busse neu einkleiden: sie wurden umhüllt mit meinem Konzept und illustratorischen Design der Olympischen Flamme.

Mehr dazu auf meiner Website unter www.colindadesign.de .
Ich freue mich über Ihren Besuch :-)
http:// www.colindadesign.de


 
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