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Unter dem Motto "Frauen - Macht - Aufsichtsrat" setzt sich die Nürnberger Resolution für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten und Führungspositionen ein. Um dies zu erreichen fordert sie:
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im Aktiengesetz festzulegen, dass die Aufsichtsräte deutscher Aktiengesellschaften bis zum Jahr 2013 mindestens zu 40 % jeweils mit Frauen und Männern besetzt sein müssen (nach norwegischem Modell)
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die Definition von Qualifikationsstandards für männliche und weibliche Aufsichtsratsmitglieder und die entsprechende gesetzliche Verankerung den Aufbau und die Weiterentwicklung einer zentralen Datenbank, in die sich alle potentiellen Aufsichtsratsmitglieder eintragen können
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ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft u. a. zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
Warum mehr Frauen? Frauen in Führungspositionen haben eine konkrete positive Auswirkung auf die Unternehmensperformanz. Studien wie z. B. die McKinsey-Studie “Woman Matter Gender Diversity, a corporate performance driver” bieten Beweise dafür. Forschungen der London School of Economics zeigen zudem, dass gemischte Teams eine höhere Innovationskraft haben.
Warum eine Quote? Gesetzliche Regelungen sind der einzige Ausweg. Die aktuellen Zahlen (in Deutschland sind von den mehr als 1.100 Aufsichtsratsmitgliedern in börsennotierten Unternehmen auf Seiten der Anteilseigner 97 % Männer und nur 3 % Frauen) belegen, dass nicht von einer gesunden gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Struktur gesprochen werden kann. Auch die freiwillige Selbstverpflichtung hat keine Wirkung gezeigt und dies, obwohl Firmen mit Frauen und Männern an der Spitze erfolgreicher sind. Norwegen zeigt mit dem gesetzlich festgelegten Prozentsatz für Frauen und Männer in Aufsichtsräten, wie es funktionieren
kann.
Wie die Nürnberger Resolution unterstützen? Webgrrls.de e.V. als Verein unterstützt die Nürnberger Resolution, weil es nicht nur eine spannende wie bemerkenswerte politische Initiative und ein weiterer Schritt in Richtung Chancengleichheit und zur Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit ist. Auch die Arbeitsbedingungen und Karrierechancen von Frauen, die im Zukunftsbereich Neue Medien arbeiten, können davon nur profitieren. In Nürnberg, der Geburtsstadt der Initiative haben sich bereits erste Erfolge gezeigt: Es ist der dortigen Nürnberger Resolution zuverdanken, dass der Nürnberger Stadtrat einstimmig beschlossen hat bei Entsendungen in Aufsichtsratspositionen künftig eine Frauenquote von 40 % zu berücksichtigen.
Die Nürnberger Initiative ist parteiübergreifend und bietet auch Privatpersonen die Möglichkeit, als Unterzeichner/in die Resolution in ihrer Region zu zu unterstützen, z. B. in:
* Aachen/Region Aachen
* Berlin/Brandenburg
* Bremen
* Landkreis Marburg/Biedenkopf
* Großraum München
* Metropolregion Nürnberg
* Rhein-Main
* Stuttgart und Region Stuttgart
Weitere lokale Initiativen sind bereits in Vorbereitung.
Mehr zur Nürnberger Resolution im Internet unter:
> www.nuernberger-resolution.de
Neuigkeiten werden auch über
> Facebook und >Twitter verteilt.
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